Touchscreen Monitore – Wenn der Bildschirm zum Tablet wird

Ein Großteil greift oft zum iPad anstatt zum Laptop, was nicht nur an dem Gewicht, sondern auch an einer besonderen Funktion liegt – der Toucheingabe. Aus diesem Grund bauen viele Notebookhersteller ein Touchdisplay in den portablen Computer ein, aber das nicht nur bei Mobilcomputern. 

Vorteile und Anwendungsbereiche

Im Zuge der Digitalisierung in jeglichen Branchen tendierten aber auch andere Firmen dazu, Touchscreen Monitore herzustellen. Während man in einigen Unternehmen vor einigen Jahren nur tippende Tastaturen und klickende Mäuse hörte, werden mittlerweile die PCs mithilfe eines Touchscreen Monitors in ihrem vollen Potenzial genutzt: Schnelle Eingabe von Daten, komfortables Wechseln von Programmen und ein bequemes Zoomen in Websites und Dokumenten. Außerdem vermeidet man mit einem Touch Monitor den ständigen Wechsel zwischen der Tastatur und der Maus und das Blättern einer Bildgalerie macht aufgrund der schnellen Vergrößerung, die die Funktion des Touchs ermöglicht, noch mehr Spaß als vorher. 
Den Einbau dieser Produkte findet man mittlerweile aber auch auf der anderen Seite – auf jener des Kunden. Ein Touchscreen Hochformat Monitor ist sowohl in Einkaufszentren, als auch in Geschäften vorzufinden, um dem Kunden einen Überblick zu verschaffen. Der Klient kann sich über neue Kollektionen informieren können und kann gezielt nach einem bestimmten Produkt suchen können. An Touristenzielen kann sich der Interessent beispielsweise über die Wetterprognose, Sehenswürdigkeiten und Fakten eines Ortes erkundigen – die Anwendungsbereiche eines solchen Touchscreen-Monitors sind folglich nicht begrenzt. 

Hersteller und Spesen

In Bezugnahme auf einen Artikel, stellen sich die Firmen Acer, Dell und LG als führende Hersteller heraus. 
LGs 23ET83 kann mit einer guten Farbwiedergabe und flotten Bildaufbau überzeugen, jedoch lässt er sich im Vergleich zur Konkurrenz nicht so gut verstellen und ist etwas dunkel – für einen Preis von 360€ durchaus angemessen. 
Als eine günstige Alternative, die im Test sogar eine höhere Punktezahl erreichen konnte, gilt der S2240T von Dell. Dieser Touchscreen Monitor erzeugt ein besonders scharfes Bild, leider manchmal mit leicht verfälschten Farben, lässt sich leicht verstellen und ist auch für Actionvideos gut geeignet. Leider stellte sich im Test heraus, dass die Bedienung umständlich sei – bei einem Preis von 325€ aber kein besonderer Umstand. 
Testsieger war das Modell von Acer T232HL. Obwohl die Videos ab und zu ruckeln, überzeugt er mit einem hervorragenden Bildaufbau und einer simplen Bedienung. Im Vergleich zu Konkurrenz sind wirklich alle Kabel dabei und besitzt eine Vielzahl an Anschlüssen sowie auch einen im Monitor integrierten Lautsprecher. Bei einem Preis von über 460€ muss man aber bedauerlicherweise etwas tiefer in die Tasche greifen. 

Fazit

Im Vergleich zu alltäglichen Monitoren ist für Touch-Modelle ein beachtlicher Aufpreis fällig, wobei sie aber äußert viel Komfort bieten. Beim Test ergab sich ein klarer Testsieger: der Acer T232HL wobei der Monitor von DELL das beste Verhältnis zwischen Preis und Leistung aufweist.